Mittwoch, 24. September 2008
Training
Machen wir es kurz. Hier die Fakten:
Distanz: ca. 7.3 km
Zeit: 0:44:04
Durchschnittspuls: 134
Feeling nach dem Lauf: Reserven vorhanden
Vielleicht wäre es sinnvoller, die Energie in die kreative Ausreden-Suche zu investieren, anstatt in das intensive Training. Knie-, Hüft- oder einfach allgemeine Gelenkbeschwerden sind valable Ausreden für den Murtenlauf. Und vor allem können sie nicht falsifiziert werden.
Dienstag, 23. September 2008
Formtief...
- Distanz: ca. 7.3 km
- Zeit: 0:43:19
- Durchschnittspuls: 134
- Feeling nach dem Lauf: Reserven vorhanden
Mittwoch, 24.09.08 --> 15 km, Grundlagenausdauer (Puls 129)
Donnerstag, 25.09.08 --> 7.5 km, mittlere Intensität (Puls 140)
Freitag, 26.09.08 --> 7.5 km, Grundlagenausdauer (Puls 129)
Samstag, 27.09.08 --> 10 km, hohe Intensität (Puls 152)
Sonntag, 28.09.08 -->Pause
Montag, 29.09.08 --> 7.5 km, mittlere Intensität (Puls 140)
Dienstag, 30.09.08 --> 15 km, Grundlagenausdauer (Puls 129)
Mitwoch, 01.10.08 --> 7.5 km, mittlere Intensität (Puls 140)
Donnerstag, 02.10.08 --> Pause
Freitag, 03.10.08 --> 7.5 km, mittlere Intensität (Puls 140)
Samstag, 04.10.08 --> Pause
Sonntag, 05.10.08 --> WETTKAMPF!
Vielleicht kann ich das Blatt ja in letzter Sekunde noch wenden. Resultate folgen wie immer hier.
Sonntag, 21. September 2008
Relaxing Weekend
Die Gemütlichkeit hat aber auch ihre Schattenseiten: Mit Training war leider wieder einmal nicht viel los. Die angepeilte Zeit beim kurzen Murtenlauf (8.6 Km) dürfte am 5. Oktober 2008 somit Wunschdenken bleiben. Hoffentlich kommt es nicht zur Blamage. Das Resultat werde ich natürlich hier bekannt geben.
Fussballerisch lief es dieses Weekend - trotz bangen ersten Minuten - auch rund. Der FC Aarau brachte das Kunststück auf dem Kunstrasen von Binningen fertig, nach 7 Minuten 0 : 2 gegen den 2.-Ligisten SC Binningen (BL) zurückzuliegen. Ein gewisser Ianu (zukünftiger europäischer Spitzenstürmer) konnte dann aber mit 5 Toren das Spiel im Alleingang für den FCA entscheiden. Am Schluss hiess es standesgemäss 2 : 6 für den Vertreter aus der Super League.
Hier geht es zum Spielbericht von SF:
http://www.sf.tv/sfsport/index.php
Samstag, 6. September 2008
Las Vegas Hotels
Was macht diese Stadt so faszinierend? Da Erklärungsversuche sehr oft scheitern, gibt es nur ein Mittel: Selber nach Las Vegas fliegen und geniessen!
Auf der Liste der 20 grössten Hotels dieser Welt (gemessen an der Anzahl Zimmer) figurieren 14 "Herbergen" aus Las Vegas. Nur gerade sechs Hotels stehen ausserhalb dieser faszinierenden Stadt. Die meisten der grösseren Hotels habe ich schon besucht. Übernachten konnte ich bisher nur in den folgenden:
Stratosphere Tower
- Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis (Doppelzimmer für USD 40 - 70 sind keine Seltenheit)
- Sensationelle Aussicht auf dem Tower (unbedingt am Tag und in der Tag besuchen)
- Grosses, angenehmes Casino
- Coole Rock Bar
- Günstiges aber gutes Brunch-Buffet
- Leider liegt das Hotel sehr weit abgelegen (zu Fuss zu den anderen Strip-Hotels wird es - vor allem im Sommer - sehr anstrengend)
- Die Gegend zwischen Hotel und Downtown würde ich in der Nacht zu Fuss meiden
Fazit: Gutes Hotel, welches das Budget nicht allzu sehr belastet.
Circus Circus
- Sehr günstiges Hotel
- Für Familien mit kleinen Kindern (5 - 12-jährig) evtl. empfehlenswert
- Die Zimmer sind ok
- Der Adventure Dome ist ein Kurz-Besuch wert
- Das Ganze Hotel ist der reinste Lärm-Circus (laut, unübersichtlich, eng und unfreundlich)
- Das Buffet ist schrecklich; auch die anderen Restaurants sind nicht zu empfehlen
- Der Pool ist viel zu klein für die Hotelgrösse
Fazit: Finger weg vom Circus Circus
Bellagio
- In der höchsten Vegas-Preisklasse
- Perfekte Zimmer
- Sehr schönes und ruhiges Casino (trotz der Grösse)
- Angenehmes Personal
- Super Buffet und weitere erstklassige Restaurants
- Edle Shops (vor allem für die Fans von exklusiven Handtaschen, Schuhen und Klamotten)
- Das Wasserspiel zu klassicher Musik im nachgebauten Comer-See muss jeder Vegas-Besucher gesehen haben
- Das Vegas-Feeling fehlt in diesem Nobel-Bunker ein wenig
Fazit: Sehr geeignet für 5-Sterne-Touristen
New York New York
- Ein Themen-Hotel der alten Schule (früher geliebt, heute schämt sich das mondäne Vegas fast ein wenig für diese Hotel-Themen)
- Gute, wenn auch etwas kleine Zimmer
- Super Achterbahn ums Hotel rum
- Viel Party-Volk in den Bars (ESPN Zone, Coyote Ugly)
- Unfreundliches Personal im Spa-Club
- Hektische Casino-Stimmung
- Kein Buffet
Fazit: Perfekt geeignet für jüngeres (Party-)Publikum
Monte Carlo
- Sehr gut gelegen
- Günstige Zimmerpreise
- Schöne, saubere und geräumige Zimmer
- Das Casino ist eher klein aber dafür übersichtlich und wenig hektisch
- Diablo's Cantina und The Brewery Pub (obwohl sie selber kein Bier mehr brauen) sind der Hammer
- Der Pool - vor allem der River und das Wellenbad - ist super
- Buffet und das Café sind höchstens Mittelmass
Fazit: Sehr gutes Hotel für alle Zielgruppen
Excalibur
- Gut gelegen im Four-Corner (Excalibur, NYNY, Tropicana und MGM)
- Günstige Zimmer
- Freundliches Personal
- Super Thema (Märchenschloss, Mittelalter), sieht am Abend, wenn beleuchtet gigantisch aus
- Die Zimmer sind zum Teil etwas "abgewohnt"
- Das Casino ist sehr laut
- Mit der Sauberkeit war es auch nicht immer zum Besten bestellt
- Buffet und Restaurants sind knapper Durchschnitt
Fazit: Ein in die Jahre gekommenes Thema orientiertes Hotel, das man wegen dem Preis und der Lage durchaus prüfen kann
Luxor
- Das Thema "altes Ägypten" wurde durchgängig insziniert. Super!
- Die Zimmer in der Pyramide sind zwar weniger modern als die im Anbau, dafür sind sie nur mit dem spektakulären Inclinator zu erreichen. Ein Lift, der schräg nach oben schiesst
- Die Zimmerpreise sind ok
- Das Buffet ist gut und preiswert (wir mussten aber lange anstehen)
- Das Luxor ist mit einer Gratis-Schwebebahn mit dem Excalibur und dem Mandalay Bay verbunden
- Der Pool ist wenig inspirierend
- Die Restaurants sind durchschnittlich
Fazit: Das Luxor putzt sich wieder raus, um für die kommenden Herausforderungen gewappnet zu sein. Die neuen hippen Clubs ziehen vor allem junges Party-Volk an.
Sahara
- Ein Las-Vegas-Denkmal
- Old School Vegas (you're in Vegas Baby)
- Gutes Preis-Leistungsverhältnis
- Nette, geräumige Zimmer
- Angenehmes Casino
- Anbindung an Monorail
- Die Achterbahn ist wahnwitzig schnell
- Das Nascar Café ist ein Besuch wert
- Ziemlich abgelegen
- Die Querstrassen würde ich in der Nacht eher nicht alleine und zu Fuss besuchen
- Das Buffet ist ok, aber eben auch nicht mehr
- Der Pool ist nicht gerade State of the Art
Fazit: Wenn die Hotel-Preise am restlichen Strip in die Höhe schnellen (Weekend oder grosse Messe), dann sollte man das Sahara prüfen
Golden Nugget (Downtown)
- Schöne, moderne und geräumige Zimmer
- Preis-Leistung ist besser als auf dem Strip
- Sensationelle Pool-Anlage (Haifischbecken)
- Freundliches Personal
- Super Buffet (schön hergerichtet und alles sehr frisch)
- Gute Lage direkt an der Fremont Street (Lichtershow)
- Eher kleines Casino
- Weit weg vom Strip
Fazit: Wer Las Vegas von seiner ursprünglichen Seite kennen lernen will, kommt um Downtown nicht herum. Ein super Hotel für alle Zielgruppen
Im Dezember werde ich nun das Mandalay Bay und das Harrah's unter die Lupe nehmen. Berichte folgen natürlich hier in diesem Blog.
Pause
Die Antworten auf die zwei folgenden Fragen müssen also vertagt werden:
Kardinalfrage 1:
Kann ich das Training auch im Intervall-Bereich erfolgreich weiter führen oder melden sich meine Gelenke blockierend zu Wort?
Kardinalfrage 2:
Kann der FC Aarau wieder an seine starken Leistungen trotz erster - und sehr dummer nota bene - Saisonniederlage anknüpfen?
Sollte Rogerio auch im nächsten Spiel gegen den GC immer noch verletzt sein, würde ich - trotz seiner technischen Limiten - Bengondo einmal eine Chance von Anfang an geben. Ich bin ein klarer Verfechter des klassichen 4 -4-2-Systems. Ich halte sehr wenig von 4-5-1-Systemen mit sogenannten hängenden Spitzen. Und schon gar nicht, wenn dieser fünfte Mittelfeldspieler Goran Antic heisst. Sein Einsatz ist zwar immer vorbildlich, doch seine Grenzen im technischen und taktischen Bereich zwingen ihn wohl Richtung Challenge League zu schielen.
Die Antworten auf diese Fragen werden in diesem Blog so rasch wie möglich gesucht.